„Der wahre Sinn von
Religionen ist, den wahren Gott, den Schöpfer des Universums zu erkennen, eine
solche Liebe zu Ihm zu entwickeln, die die Liebe zu allem anderen erkalten
lässt, mit seinen Geschöpfen mit Mitgefühl umzugehen und danach zu streben, die
größtmögliche innere Reinheit zu erlangen. Demgegenüber sehe ich jedoch, dass
dieser Zweck in der heutigen Zeit vergessen wurde und viele Menschen einem wie
auch immer gearteten Atheismus folgen.
Sie sind sich der
Existenz Gottes nicht bewusst und dieses mangelhafte Bewusstsein über die Existenz
Gottes führt dazu, dass mit immer weniger Skrupel Sünden begangen werden. Es
ist logisch, dass man einer Sache, die man nicht kennt, nicht wertschätzt,
nicht liebt; noch hat man Furcht vor ihr. Alle Arten der Liebe und Furcht
entstehen nach der Erkenntnis.
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| Quelle Unknown. Jamaat Ahmadiyya Rabwah/ Qadian |
Es ist also
ersichtlich, dass heutzutage auf der Welt eine Vielzahl der Sünden aufgrund fehlender Erkenntnis
begangen wird. Ein Merkmal von wahren Religionen ist, dass in ihr viele solcher
großartigen Zeichen vorhanden sind, die das Erkennen von Gott ermöglichen, so
dass die Menschen sich nicht nur vor Sündhaftigkeit schützen, sondern sie die
Schönheit Gottes erfahren und daraufhin solch eine Liebe zu Ihm entwickeln,
dass auch nur ein Augenblick der Trennung von Gott für sie sich schlimmer anfühlt
als die Qualen der Hölle. Befreiung von Sündhaftigkeit und in der Liebe Gottes
zu versinken bedeuten nicht nur den unzweifelhaft höchsten Sinn menschlicher
Existenz erlangt zu haben, sondern auch wahre Glückseligkeit und das Erlangen
von Seelenfrieden. Demgegenüber sind alle Wünsche, die dem Wohlgefallen Gottes
widersprechen, und jedes Leben, das damit verbracht wird, diese Wünsche zu
erlangen, gleichzusetzen mit dem Feuer der Hölle.“
Seine Heiligkeit Mirza
Ghulam Ahmad, Friede Gottes sei auf ihm, in: Vortrag von Lahore, Frankfurt am
Main 2011, S. 19-20
Auch hier: http://www.ahmadiyya.de/bibliothek/buecher/buch/datum/2012/07/17/der-vortrag-von-lahore/