Dieses Gedicht entstand im Kontext der Tagung zu “Gender, Gewalt, Gesellschaft” in Indien vom 25. bis 27. September in Bad Boll, um auf die Doppeldiskriminierung und schlimme Situation der kastenlosen Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen. Frauenverachtende Traditionen werden auch im Islam strengstens untersagt, so heißt es im Heiligen Quran: "Und wenn einem von ihnen die Nachricht von (der Geburt) einer Tochter gebracht wird, so verfinstert sich sein Gesicht, indes er den inneren Schmerz unterdrückt. Er verbirgt sich vor den Leuten ob der schlimmen Nachricht, die er erhalten hat: Soll er sie trotz der Schande behalten oder im Staub verscharren? Wahrlich, übel ist, wie sie urteilen!" (60:59-60)
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Samstag, 27. September 2014
Ausgekastet
Wenn du schon immer mal/ Wissen wolltest/Wie das ist/ Mit
dem Gesicht/ Auf ewig/ Zur Wand gewandt/ Zu leben/ Caste ich/ Im Namen aller Kastenlosen/
Hindu-Dalits/ Adivasis/ Unberührbaren/ Kostenlosen/ Obdachlosen/ Außenseiter/ Überflüssigen/
Frauen, Kindern, Indern/ Dicht von dieser Welt/ Dich!/ Auf los/ geht’s los/
geloost/ Dreh dich um/ Und bleib sitzen/ Zum 21 x Hundert/ Und jetzt spüre/ Die
gütigen Blicke/ Der Gleichgültigkeit/ Wie sie großzügig / Von Wand zu Wand/ Ziehen/
Von hinten/ von vorne/ von unten/ von oben/ Ausgemustert/ Mittellos/ Ausnahme
ausgenommen/ Die Kamera läuft/ Moderne Lichtverhältnisse/ Einstellung Progrom Filter/
Erase/ Ekel/ Reset/ Rechtlos/ Rewind/ Regel ist aufgenommen/ Schlusslicht/ Rücksichts-/
Loses Los gezogen/ Das wars für dich/
Zisch/Dich/ Zisch/ Ab da kann Mann/ Nichts mehr machen/ Du bleibst nicht
aufnahmefähig/ Wie ein vergilbter alter Brief/ In einem verlassenen Haus/ Mit
einer Botschaft/ Die niemand liest/ Sie spucken auf dich/ Dieweil du überlegst/
Welchen Filmriss/ Du heute abspulst/ Du wünschst dir/ Du wärst wer/ Oder ein
wenig/ Anders/ Hauptsache abseits/ Von dieser Wand/ Denn alles ist besser/ Als
im Wissen zu leben/ Sie verwandeln dich/ Noch heute/ Hand in Hand/ Für immer und für wenig/ In
das Abbild/ Dieser Wand
Dieses Gedicht entstand im Kontext der Tagung zu “Gender, Gewalt, Gesellschaft” in Indien vom 25. bis 27. September in Bad Boll, um auf die Doppeldiskriminierung und schlimme Situation der kastenlosen Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen. Frauenverachtende Traditionen werden auch im Islam strengstens untersagt, so heißt es im Heiligen Quran: "Und wenn einem von ihnen die Nachricht von (der Geburt) einer Tochter gebracht wird, so verfinstert sich sein Gesicht, indes er den inneren Schmerz unterdrückt. Er verbirgt sich vor den Leuten ob der schlimmen Nachricht, die er erhalten hat: Soll er sie trotz der Schande behalten oder im Staub verscharren? Wahrlich, übel ist, wie sie urteilen!" (60:59-60)
Dieses Gedicht entstand im Kontext der Tagung zu “Gender, Gewalt, Gesellschaft” in Indien vom 25. bis 27. September in Bad Boll, um auf die Doppeldiskriminierung und schlimme Situation der kastenlosen Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen. Frauenverachtende Traditionen werden auch im Islam strengstens untersagt, so heißt es im Heiligen Quran: "Und wenn einem von ihnen die Nachricht von (der Geburt) einer Tochter gebracht wird, so verfinstert sich sein Gesicht, indes er den inneren Schmerz unterdrückt. Er verbirgt sich vor den Leuten ob der schlimmen Nachricht, die er erhalten hat: Soll er sie trotz der Schande behalten oder im Staub verscharren? Wahrlich, übel ist, wie sie urteilen!" (60:59-60)
Sonntag, 12. Januar 2014
Mipster Me!
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| Collage by Al-Hub |
Huch!
Hab gehört
Du hast das Tuch
Auf dem Kopf
Salonfähig gemacht und
Das Beste aus der
Saison als Päckchen
(K)Leidkultur
Bei Urban Out-
Fitters bestellt und damit
Den Islam für In in Insta-Hab gehört
Du hast das Tuch
Auf dem Kopf
Salonfähig gemacht und
Das Beste aus der
Saison als Päckchen
(K)Leidkultur
Bei Urban Out-
Fitters bestellt und damit
Gram erwogen und die ganze
Komplizierte Lehre mit Samt
Getauscht, geleert und zu-
Geschnürt
Statt underpressure
Jetzt under control
Statt undermine
Jetzt underweight
Normative Orders
Statt Uniform
Mipster Me!
Nicht allzu wICHtig
Hören wir es nun
Ohne Grund im Under-
Ground ertönen (Re-)
Mind the Gap
Zwischen East und West
Ironie als Muskelmaske als
Abbild deiner Selbst
Mipster Me!
Hundert Mark besser als davor
Wenn dein Cardigan
Dann bisschen nach Rauch stinkt
Und Hollister dich irgendwie
Als Model engagiert
Hast du es endlich geschafft
Du bist in Germoney
Angekommen! Und
Du brauchst dich nicht mehr
Vom Fleck zu bewegen
Wurde bereits alles
Vom Feinsten arrangiert
Auch keine Symbolpolitik mehr
Auf der Vermisst-Plakataktion
Des Innenministerium
Heißt es nämlich jetzt alternativ
Missed: an undercover terrorist
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Called herself a Mipster
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Sonntag, 21. Juli 2013
Gesichter
Welche Bedeutung haben Gesichter für den Werdegang der Geschichte?
In Frankreich ist der Streit um das Tragen einer Vollverschleierung erneut
eskaliert, wie die ZEIT berichtet[1].
Die international geführte Debatte verweist auf bekannte Diskussionsansätze; die
Frage nach der Notwendigkeit eines Verbotes, der Verhandlung von Demokratie und der Gerechtigkeit im Umgang mit der Religionsfreiheit. Die
meisten jedoch empfinden die Verhüllung des Gesichtes im Sinne der interreligiösen
Begegnung und Annäherung und im Sinne der Integration und des
Aufeinanderzugehens als ein offenbares Hindernis. Die Verhüllung erzeuge Misstrauen. Die Kommunikation werde gebremst. Um sein Gegenüber
verstehen zu können, müsse das Gesicht frei sein.
Die Mehrheit der Muslime, mich eingeschlossen, halten das Tragen einer Vollverschleierung, bei der die Augen nicht zu sehen sind, für extrem und unislamisch. Aus islamwissenschaftlicher Perspektive sind zudem Überlieferungen des Propheten Muhammad, Friede sei auf Ihm, bekannt, in denen er die Sichtbarkeit von Gesicht und Hände der Frau erlaubt. Doch damit kommen wir dem Kerngedanken des Vorwurfes nicht näher. Folgen wir nämlich seiner Logik, so kommen wir nicht drumherum die Vertrauenwürdigkeit des unverhüllten Gesichtes zu thematisieren. Der Kommentar des Lesers "thorner kathrinchen" skizziert den simplen Vergleich der Gesichter: "so oft wie ich mit einem poker-face zu tun habe, kann ich auf die freie sicht aufs gesicht auch verzichten"
Wenn die Verhüllung des Gesichtes das Problem darstellt, warum scheitert dann bereits der Dialog mit den unverhüllten Muslimen und mit den Kopftuchträgerinnen, die ihre Gesichter zeigen? Extreme Formen der Verhüllung und der Enthüllung erregen Aufmerksamkeit. Sie sorgen für ein bisschen Show, Schaum um den Mund, Wut und Panik, Shitstorm, für das Spiel der Erhebung und Erniedrigung, für Heuchelei und Kontrollzwang. Aber sie sagen viel mehr über den Betrachter der Verhüllung und Enthüllung aus, als über die Verhüllten und Enthüllten selbst. Wer wirklich daran interessiert ist auf sein Gegenüber zuzugehen, mit ihm zu kommunizieren und ihm zu begegnen, der sollte sich einmal ehrlich fragen, wie viel er dafür in der Praxis tut. Ob er heute Morgen beispielweise seinen Nachbar gegrüßt hat, in der Straßenbahn in ein besorgtes Gesicht geblickt hat, vielleicht sogar mit einem Gebet im Herzen oder dem bloßen Wunsch ihm irgendwie helfen zu können? Er sollte sich ernsthaft fragen, wie viele Freundschaften aus Mitgefühl und dem Wunsch uneigennützig Gutes zu tun, entstanden sind und wie viele vom Gedanken der Nützlichkeit geprägt sind.
Wer etwas zu sagen hat, sagt es auch. Ob er sein Gesicht zeigt oder nicht, ob er spricht oder nicht. Nur ob es jemand lesen und hören will, ist eine andere Sache.
Die Mehrheit der Muslime, mich eingeschlossen, halten das Tragen einer Vollverschleierung, bei der die Augen nicht zu sehen sind, für extrem und unislamisch. Aus islamwissenschaftlicher Perspektive sind zudem Überlieferungen des Propheten Muhammad, Friede sei auf Ihm, bekannt, in denen er die Sichtbarkeit von Gesicht und Hände der Frau erlaubt. Doch damit kommen wir dem Kerngedanken des Vorwurfes nicht näher. Folgen wir nämlich seiner Logik, so kommen wir nicht drumherum die Vertrauenwürdigkeit des unverhüllten Gesichtes zu thematisieren. Der Kommentar des Lesers "thorner kathrinchen" skizziert den simplen Vergleich der Gesichter: "so oft wie ich mit einem poker-face zu tun habe, kann ich auf die freie sicht aufs gesicht auch verzichten"
Wenn die Verhüllung des Gesichtes das Problem darstellt, warum scheitert dann bereits der Dialog mit den unverhüllten Muslimen und mit den Kopftuchträgerinnen, die ihre Gesichter zeigen? Extreme Formen der Verhüllung und der Enthüllung erregen Aufmerksamkeit. Sie sorgen für ein bisschen Show, Schaum um den Mund, Wut und Panik, Shitstorm, für das Spiel der Erhebung und Erniedrigung, für Heuchelei und Kontrollzwang. Aber sie sagen viel mehr über den Betrachter der Verhüllung und Enthüllung aus, als über die Verhüllten und Enthüllten selbst. Wer wirklich daran interessiert ist auf sein Gegenüber zuzugehen, mit ihm zu kommunizieren und ihm zu begegnen, der sollte sich einmal ehrlich fragen, wie viel er dafür in der Praxis tut. Ob er heute Morgen beispielweise seinen Nachbar gegrüßt hat, in der Straßenbahn in ein besorgtes Gesicht geblickt hat, vielleicht sogar mit einem Gebet im Herzen oder dem bloßen Wunsch ihm irgendwie helfen zu können? Er sollte sich ernsthaft fragen, wie viele Freundschaften aus Mitgefühl und dem Wunsch uneigennützig Gutes zu tun, entstanden sind und wie viele vom Gedanken der Nützlichkeit geprägt sind.
Wer etwas zu sagen hat, sagt es auch. Ob er sein Gesicht zeigt oder nicht, ob er spricht oder nicht. Nur ob es jemand lesen und hören will, ist eine andere Sache.
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Zeit.de
Dienstag, 16. Juli 2013
Etikettenschwindel – Was soziale Gerechtigkeit mit Religion zu tun haben muss oder auch nicht
Doch es dauert nicht lange, da wird eben jene
simple Erkenntnis als fadenscheiniges Argument für eine ausgehende Gefahr von
gelebter Religiosität für den gesellschaftlichen Frieden gebraucht: „Überhaupt: Die Vermutung, dass
gesellschaftlicher Zusammenhalt vor allem auf einem intakten Gerüst kultureller
und moralischer Werte beruht, bestätigen die Ergebnisse der Untersuchung eben
nicht. Sie weisen vielmehr in die entgegengesetzte Richtung: Nicht in allen,
aber eben doch in signifikant vielen Ländern, in denen Religion im Alltag eine
wichtige Rolle spielt, etwa in Rumänien, Griechenland, Polen oder Italien, ist
der gesellschaftliche Zusammenhalt eher gering. In allen sechs Ländern, in
denen der Zusammenhalt am stärksten ausgeprägt ist, spielt Religion dagegen im
täglichen Leben der Bewohner eine vergleichsweise geringe Rolle.“
Das scheint doch eine
sehr steile These, angesichts des zuvor angeführten Gedankens, dass sich vor allem
die soziale Gerechtigkeit und damit die Einkommensverteilung auf den
gesellschaftlichen Zusammenhalt auswirken. Insbesondere dann, wenn eine
Diskrepanz zwischen moralischen und kulturellen Wertevorstellungen (Theorie)
und ihrer Umsetzung (Praxis) nicht ausgeschlossen werden kann. Eine geäußerte
Unzufriedenheit oder Spaltung in der Gesellschaft, insbesondere in Zeiten der
Wirtschaftskrise, ist nur eine
Ausdrucksform einer erlebten sozialen Ungerechtigkeit. Ob die Mehrheit eines
Landes das Etikett „christlich-orthodox“ oder „muslimisch“ trägt oder nicht:
Wenn in der Praxis das Vertrauen in die Integrität des Staates oder der
Sozialpolitik verloren geht, hat das natürlich Auswirkungen auf den wahrgenommenen
gesellschaftlichen Zusammenhalt. Man fragt sich wie der Interpret der Studie
überhaupt auf die Idee gekommen ist, ohne Weiteres einen Kausalzusammenhang
zwischen dem religiösen Bekenntnis einer Mehrheit und der erlebten sozialen
Ungerechtigkeit herzustellen. Dahinter scheint sich wohl die Überzeugung zu
verbergen, dass Religionen per se ein Grundübel für die Entwicklung einer
Gesellschaft sind. Als ob Egoismus, Macht- und Geldgier sowie fanatisches und
totalitäres Gedankengut exklusive Bestandteile der Religion wären. Die Religion
ist nicht autonom. Wer immer noch annimmt die Religon sei das Grundübel unserer
Zeit, ist selbst abergläubisch. Denn er glaubt daran, dass Religionen
unabhängig von Zeit, Raum und Mensch Einfluss nehmen und existieren können und
dass der Egoismus des
Menschen schwächer sei als das ehrliche Befolgen einer religiösen Lehre.Die wahre Erkenntnis der Studie birgt indessen folgendes Zitat: "Insgesamt kommt die Studie zu dem Schluss, dass ein höherer oder niedrigerer Migrantenanteil keinerlei bemerkenswerten Einfluss auf den Zusammenhalt in einem Land hat." Das mag für viele tatsächlich neu sein. Aber ob das reicht?
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[1] http://www.sueddeutsche.de/leben/bertelsmann-studie-deutschland-fehlt-die-toleranz-1.1722182-2
Montag, 8. Juli 2013
Für sich gesprochen
Es ist eine Weile her/ Du weiltest noch unter uns/ Als du
auf mich zuliefst/ Meine Augen waren auf den Fluss gerichtet/ Nicht auf dich/ Du
sprachst mich an/ Wolltest wissen/ Ob das/ Was meine Augen für sich bewahren/ Mich
so sehr erfasst/ Dass ich es für Andere weitertrage/ Es gar als Gedicht verfasse/Und so den Ort/ Als Wort verwahre./ Du lächeltest/ Es war eine Idee/ Eine Neugier/ Vielleicht auch
ein Wunsch/ Ich fand es lustig/ War spöttisch/ Blieb stumm/ Vielleicht/ War ich
verlegen/Vielleicht/ Ging es mir nahe/ Ich quittierte es mit einem Grinsen/ War schlau oder/ Dumm./ Jetzt sind einige Jahre
vergangen/ Ich stehe hier/ Am selben Ort/ Mit Menschen die anders sind/ Und ähnliches
fragen/ Jetzt begreife ich/ Was du meintest / War ich doch nur zu stolz/ Um es
zu erkennen /Oder/Zu ertragen/ Ich kann
nichts für mich bewahren/ Habe nicht das Recht/ Dinge zu erfassen/ Dinge für
mich zu besitzen/ Oder zu erfragen/ Noch kann ich verfassen/ Was meine Augen
sehen/ Allein dass ich gesehen werde/ Wolltest du mir sagen / Und dass wir/ Für
uns gesprochen/ Zu wenig/ Voneinander hören/ Und zu wenig/ Zueinander sagen/ Vergib
mir meinen Stolz/ Du sprachst nicht nur von mir/ Als du mit mir sprachst/ Sondern
von all jenen/ Die für sich sind/ Und ihr Ding/ Für sich machen/ Ich habs verstanden/ Der
Mensch kann nichts/ Und kann es doch nicht lassen.
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Dienstag, 2. Juli 2013
Unvergangen
Kein Tag vergeht, ohne zu bleiben, kein Tag vergeht, ohne auf das Zurückgebliebene zu verweisen. Wer neue Ideale und Ideen ablehnt, tut dies oftmals instinktiv - in Wahrheit lehnt er damit die eigene Geschichte und Identität ab, in der Sorge zum wiederholten Male ihr Vergehen und Zerbrechen zu erleben. Gerade deshalb ist der Zyniker der Neuzeit ein Melancholiker. Aber ist es nicht feige Ideen allein deswegen abzulehnen, weil sie an vergangene Fehler erinnern? So manche Zurückweisung gründet auf ein unreflektiertes, bloßes Gefühl. Eine echte Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und Geschichte, fordert mehr. Hazrat Mirza Bashir ud-Din Mahmud Ahmad (ra) schrieb einmal "Ein Volk, das seine Geschichte nicht kennt, kann keine Fortschritte erzielen."1Vieles von dem, das wir meinen zu kennen, ist die halbe Wahrheit oder weniger als das. Und vieles von dem, das wir meinen zu sehen, ist nichts anderes als ein Abbild unserer derzeitigen geistigen Verfassung. Die Zunahme an Unwissen setzt Wissenszurücknahme voraus. Denn die Abfolge von Ereignissen ist alles andere als zufällig.
1.Vgl. Der Aufstand - Über den Beginn erster Konflikte im Islam, Frankfurt am Main, 2013, S.19
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1.Vgl. Der Aufstand - Über den Beginn erster Konflikte im Islam, Frankfurt am Main, 2013, S.19
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