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Mittwoch, 26. März 2014

方寸饼干 –Herzkeks

Es ist wirklich wahr
Du hast mir heute
Dein Herz verschenkt

Wenn ein kleiner Keks
Mehr sagt als 1000 Worte
Und der ältere Sitznachbar
Mehr sagt, als er sollte

Und wenn die Bibliothek
Auf den Bauch schlägt
Wie das bittere Stück Sahnetorte

Dann bitte Chen, stell keine Fragen,
Vergiss Plantinga und Dewey
Und den Wahnsinn und die Plagen,

Lass uns zusammen Koffer packen
Einfach weg von hier, und für paar Wochen
Ab nach Shanghai, ganz wie besprochen
 
Warum schließlich hier verrotten
Wenn man, wie der Heilige Prophet,
Lehrte, bis nach China reisen sollte,
Für das Wissen, echt und ungesotten?

Bereits die Reise macht uns schlauer 
Denn sie macht uns älter und macht kindlich
Denn sie macht uns weiser und unendlich

Worauf also willst du warten?
Die vielen Wolken sind bereit
Sie vermissen dich bereits, dich,
Und dein ansteckendes Lachen :)



Mittwoch, 14. August 2013

Mosaik-Gedicht

Dieses Gedicht ist heute zufällig als Gemeinschaftsprodukt - wir waren zu fünft- während einer etwas langatmigen organisatorischen Besprechung für, ähm... angehende "Talentscouts" und Schiedsrichterinnen eines Sportturniers entstanden ;-) Die einzelnen Poetinnen durften die letzten Verse der Vorgängerin lesen und darauf anknüpfend ihren eigenen Part (jeweils das erste Wort eines neuen Parts ist gekennzeichnet) ergänzen. 

Copyright Al-Hub
 
August 2013.
Ich sitze auf einem Plastikstuhl
Still
Frage mich wann du gehen kannst
Ihr redet 
Doch es ist mir egal 
Wie Jasmin sagt
Wir sitzen
Sitzen unsere Zeit ab
Wir warten
Wann können wir gehen  
Sie hörte nichts als
Ein Rauschen,
Denn sie befindet
Sich in einer anderen
Sphäre,
Eine Welt, in der Äffchen
Laut ihre Tschinellen  
Aufeinander schlagen
In der der
Ton der Dumpfen
Alles übertönt
Hier ist wo
Ihr seid
Der Kosmos der
Ungeahnten Fähigkeiten
Sie, ich, wir
Wir alle gehören zu
Den Liberalen.
Denn Dummheit
Kann man nicht
Verbieten
Wie ein Trauerkloß
In der Suppe,
Saß sie da
Enschieden
Geschlossene Fenster
Überall
Wie die verschlossenen
Köpfe die über
Uns hinweg schauen,
Trauer(e) nicht
Die Zeit vergeht,
Sie warten auf das
Ende
Sie warten auf die
Freiheit,
Sie warten auf,
Auf
Die Luft zum atmen,
Ein unbeschreibliches Gefühl,
Das sie prägt,
Für ihr ganzes Leben.
Nichts war so einprägsam
Und es veränderte
Sie nichts
Als ein Gedanke
Der im Herzen
Verwurzelt war
Du brennst durch
Worte
Worte brennen in
Dir
Du brennst
Du bist geprägt
Auf ewig
Geprägt
Und d(a)rum dackelst du
Mir hinterher
Doch das war nicht mein
Plan
Ich hab das nie so gewollt
Lauf
Lauf weg
Bevor es zu spät ist
Denn die Zeit
Sie geht
Sie vergeht
Renn ihr davon
Renn so schnell du kannst
Sei nicht zu spät
Renn so weiter

Denn die Zeit vergeht
So wie der Sand in den
Fingern (zerinnt) und du weißt
Nicht, vor was du als
Nächstes stehen wirst!
Doch stets willst
Du, dass du mit seinem
Namen auf den Lippen
Stirbst und deine
Letzten Worte
"Allahhuakbar*"sind! 
* Arab. f.: Allah ist größer